Zum Inhalt springen
Einführungsangebot−20 % auf deine Hochzeitswebsite – bis 31.12.2026−20 % zum Start von ♥liebly.deJetzt sichern
liebly

Planung & Ablauf

Microwedding: So feiert ihr eure Hochzeit im kleinen Kreis

Microwedding planen: Was dazugehört, wie ihr die Gäste auswählt, Absagen freundlich formuliert und den Tag im kleinen Kreis persönlich gestaltet.

Inhalt
  1. Was ein Microwedding ausmacht
  2. Die Gästeliste: Wer gehört dazu?
  3. Was bei kleiner Runde leichter wird
  4. Ideen für den Tag im kleinen Kreis
  5. Typische Fehler beim Microwedding
  6. So geht's mit liebly

Was ein Microwedding ausmacht

Ein Microwedding ist eine Hochzeit im ganz kleinen Kreis. Eine verbindliche Obergrenze gibt es nicht. Manche Paare feiern mit zehn Personen, andere mit zwanzig oder dreißig. Gemeint ist: Ihr kennt jeden Gast persönlich und könnt mit jedem wirklich sprechen.

Der Reiz liegt darin, dass ihr nicht mehr nach Tradition oder Erwartung plant, sondern nach eurem Gefühl. Ein langes Essen an einer Tafel, eine Trauung im Garten, ein Wochenende in einem Ferienhaus: All das lässt sich mit kleiner Runde viel leichter umsetzen als mit hundert Gästen.

Wichtig ist eine frühe Entscheidung. Wenn ihr euch für klein entschieden habt, steht auch die Gästeliste im Kern fest. Spätere Ausnahmen kosten Nerven.

Die Gästeliste: Wer gehört dazu?

Die Gästeliste ist beim Microwedding die eigentliche Herausforderung. Jede Person, die fehlt, fällt auf. Deshalb hilft ein Maßstab, der für alle gleich gilt.

Kriterien, die sich vermitteln lassen

Ein paar Ansätze, die sich gut erklären lassen:

  • Nur engste Familie: Eltern, Geschwister, Großeltern, eventuell deren Partner.
  • Nur, wer ihr im letzten Jahr regelmäßig gesehen habt: Das trennt enge Kontakte von Kontakten aus früheren Zeiten.
  • Keine Begleitungen, außer feste Partner: Das gilt dann für alle Gäste gleichermaßen.
  • Kinder ja oder nein: Entscheidet das einheitlich, nicht von Familie zu Familie.

Schreibt zuerst alle auf, die ihr unbedingt dabeihaben wollt. Ergänzt erst danach, wer noch Platz hat. Umgekehrt streicht man ungern.

Wenn ihr die Liste in liebly führt, könnt ihr die Gästeliste in Gruppen wie Familie und Freunde ordnen. Kinder und Begleitungen werden dort getrennt gezählt, ihr seht also sofort, wie groß die Runde tatsächlich wird.

Absagen freundlich formulieren

Wer nicht eingeladen wird, möchte vor allem eines: es nicht aus zweiter Hand erfahren. Sprecht Menschen, die damit rechnen könnten, selbst an. Zum Beispiel so:

*„Wir heiraten im ganz kleinen Kreis, nur mit unseren Eltern und Geschwistern. Wir wissen, dass das auch für euch eine Entscheidung ist, die ihr nicht leicht nehmt. Wir würden uns freuen, wenn wir danach in Ruhe mit euch anstoßen.“*

Haltet die Begründung kurz und bleibt bei der Wahrheit. Entschuldigt euch nicht für eure Entscheidung, aber erkennt die Gefühle der anderen an.

Was bei kleiner Runde leichter wird

Ein kleiner Kreis verändert die ganze Planung. Einiges davon spürt ihr schon vor dem Tag.

  • Mehr Auswahl bei der Location: Ein Restaurant-Separee, ein Ferienhaus oder ein privater Garten kommen plötzlich infrage.
  • Besseres Essen statt mehr Essen: Wenn die Kosten je Gast steigen dürfen, weil es weniger Gäste sind, könnt ihr ein Menü wählen, das ihr wirklich wollt.
  • Weniger Abstimmung: Es gibt weniger Sonderwünsche, weniger Unverträglichkeiten, weniger Konflikte.
  • Echte Gespräche: Ihr kommt an jeden Tisch und könnt mit jedem Gast mehr als drei Sätze wechseln.

Auch beim Budget verschiebt sich vieles. Prüft, was ihr bei den Kosten je Gast anders gewichten wollt. In liebly rechnen sich die Kosten pro Gast mit jeder Zusage neu. So seht ihr, was ein Gast tatsächlich kostet, und könnt entscheiden, wo ihr bewusst mehr ausgebt.

Ein Wort zur Trauung: Wie viele Personen im Trauzimmer Platz haben, unterscheidet sich je nach Standesamt. Fragt dort früh nach, bevor ihr Zusagen einsammelt.

Ideen für den Tag im kleinen Kreis

Ihr müsst den Tag nicht wie eine Miniaturausgabe einer großen Hochzeit gestalten. Ein paar Ideen, die zu kleinen Runden passen:

  • Eine lange Tafel statt vieler Tische: Alle sitzen zusammen, niemand ist abgeschnitten. Wenn ihr es doch genau festlegen wollt, bleibt die Sitzordnung überschaubar.
  • Ein Tag, mehrere Stationen: Standesamt am Vormittag, Spaziergang, Essen am Abend. So entsteht ein Programm mit Luft zwischen den Terminen.
  • Das Wochenende gemeinsam verbringen: Ein Haus mit Übernachtung für alle macht aus der Feier einen kleinen Urlaub.
  • Persönliche Reden: Bei zwölf Gästen kann jeder etwas sagen, ohne dass der Abend sich zieht.
  • Fotos mit allen: Bei wenigen Gästen gelingt ein Foto mit jedem einzelnen, auch Gruppenbilder in Ruhe.
  • Eine zweite Feier später: Wer nicht dabei sein konnte, bekommt einen entspannten Nachmittag mit Kaffee, Kuchen oder Grillen.

Wie viel Puffer ein Tagesplan braucht, steht auch im Beitrag zur Ablaufplanung. Bei wenigen Gästen gilt dasselbe: lieber großzügig als eng getaktet.

Typische Fehler beim Microwedding

Die Liste wächst heimlich. Aus „nur Familie“ wird „Familie und ein paar Freunde“, dann „und deren Partner“. Legt eure Kriterien schriftlich fest und haltet euch daran.

Ungleiche Maßstäbe. Wenn ein Freund eingeladen wird, ein anderer, der euch genauso nahe steht, aber nicht, spüren das alle Beteiligten. Prüft jede Entscheidung mit der Frage: Würde ich das auch für die anderen so tun?

Zu spät Bescheid sagen. Wer von der Feier aus dem Familien-Chat erfährt, ist verletzt. Sprecht zuerst mit denen, die es betrifft.

Alles auf einmal ändern wollen. Ein Microwedding muss kein Gegenentwurf zu allem Bekannten sein. Behaltet, was euch gefällt, und lasst weg, was euch stresst.

Das Fest nach dem Fest vergessen. Wenn ihr später noch einmal feiern möchtet, sagt das früh. Dann klingt die Absage weniger endgültig.

So geht's mit liebly

Gerade bei wenigen Gästen soll die Einladung persönlich wirken. Mit liebly bekommt jede Einladung einen eigenen Link, dazu die passende Anrede wie „Liebe Anna, lieber Tom“, und das ganz ohne App und Konto. Die digitale Einladung öffnet sich als Briefumschlag mit Wachssiegel. Wenn ihr mehrere Veranstaltungen plant, etwa Standesamt und Abendessen, legt ihr pro Einladung fest, wer wozu eingeladen ist. Jeder Gast sieht dann nur seine Feiern. Die Zusagen laufen pro Person und Veranstaltung ein, die Live-Übersicht zeigt euch, wer noch nicht geantwortet hat.

Probiert aus, wie sich eure Einladung anfühlt, in der Live-Demo von liebly.

Häufige Fragen

Wie viele Gäste hat ein Microwedding?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Meist sind es zwischen etwa zehn und dreißig Personen, also engste Familie und beste Freunde. Entscheidend ist, dass ihr jeden Gast persönlich kennt.

Wie sage ich Freunden ab, die nicht eingeladen werden?

Sprecht sie selbst an, bevor sie es anderweitig erfahren. Nennt euren Maßstab, zum Beispiel „nur engste Familie“, und erkennt an, dass die Entscheidung nicht leichtfällt. Eine spätere gemeinsame Feier kann den Ton mildern.

Wie viele Personen passen zur standesamtlichen Trauung?

Das hängt vom Standesamt und vom Trauraum ab. Fragt dort früh nach, bevor ihr Zusagen einsammelt oder die Gästeliste festlegt.

Das könnte dich auch interessieren

Bereit für entspannte Planung?

Such dir deine Adresse aus und starte noch heute – 109 € inkl. 19 % MwSt., einmalig für 12 Monate.

30 Tage Geld-zurück-Garantie · kein Abo · verlängern nur, wenn du möchtest (39 € für 12 Monate)